Die Schatten im Netz – Hoffnungsvoll

Stil: Hoffnungsvoll

In den Weiten, wo kein Licht sich bricht,
Fließt ein Strom aus Dunkelheit,
Tief verborgen, außer Sicht,
Wo das Geheimnis stets gedeiht.

Ein Netz aus Schatten, dicht gewoben,
Rätselhaft und voller Fragen,
Die Stille spricht, doch unbehoben,
In der Nacht hört man ihr Klagen.

Dort, wo Daten heimlich fließen,
Wie Flüsse durch ein stilles Land,
Können Mächte sich ergießen,
Von unsichtbarer, kalter Hand.

Zwielichtige Figuren streifen,
Ihre Spuren kaum erkannt,
Gesichter, die im Dunkel reifen,
Was birgt das Netz in festem Band?

Die Stimmen, die im Äther schweben,
Sprechen flüsternd, voller Drang,
Ihre Worte wollen leben,
Doch die Suche dauert lang.

Wer ist der Hüter dieser Räume,
Der Wächter, der die Wege kennt?
In der Nacht der stillen Träume,
Wird die Seele oft gebrennt.

Doch in der Dunkelheit geborgen,
Erwacht ein Funke, klein und rein,
Ein Licht, das leise, ohne Sorgen,
Meint, es könne Hoffnung sein.

Denn selbst im tiefsten, dunklen Schacht,
Wo Schatten tanzen und sich winden,
Kann Liebe finden ihre Macht,
Und im Verborgenen uns binden.

Ein Netz aus Dunkelheit, doch klar,
In ihm wohnen wir als Gäste,
Lass uns hoffen, Jahr um Jahr,
Dass die Dunkelheit uns lässt.

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