Stil: Hoffnungsvoll
In Nebel gehüllt, von Mondenschein umarmt,
Liegt eine Welt, die noch keine Stimme kennt.
Ein zarter Kuss aus Sternenglanz gewärmt,
In dieser Stille, wo das Leben brennt.
Ein Flüstern zieht durch die gedämpfte Nacht,
Als ob die Wälder selbst den Atem hielten.
Geburtsklang, in sich selbst voller Pracht,
Ein Mysterium, das sich nie enthüllten.
Die Luft ist schwer von unausgesprochenen Worten,
Die Melodie der Welten, zart und rein.
In dieser Ruhe öffnen sich verborgene Pforten,
Und in der Stille wird das Größte klein.
Das Licht der ersten Dämmerung erstrahlt,
Ein sanfter Tanz aus Farben, frisch entflammt.
Die Zeit steht still, ein Augenblick gemalt,
Wo die Schöpfung ihren ersten Atem nahm.
Die Erde hält den Atem an, so scheint es,
Umarmt von einer ungeteilten Kraft.
Ein neuer Geist, der die Sphären zu einem Reigen presst,
Ein Seelenfunke voller Lebenssaft.
In dieser Stille liegt das Sehnen verborgen,
Das zarte Wiegenlied der Ewigkeit.
Ein stiller Schrei nach dem erhofften Morgen,
Wo ungesagte Träume finden Halt und Zeit.
Oh Stille, die den Anfang in sich trägt,
Die das unsichtbare Band der Liebe knüpft,
Mit sanfter Hand, die jede Träne wegfegt,
In dieser Stille, wird das Leben selbst begrüßt.
Und so treibt dieser sanfte Strom dahin,
Durch stille Täler, unerforscht und weit,
In jedem Herz ein neuer Anfang, ein Neubeginn,
In dieser stillen Wiege der Unendlichkeit.