Stil: Klassisch
In dämmerndem Schimmer, da liegt ein Geheimnis,
Umhüllt von der Nacht, die das Leben entfaltet,
Ein Flüstern, ein Sehnen, ein sacht leises Fließen,
In der Stille der Stunde, wo alles erwacht.
Die Welt hält den Atem, im sanften Erwarten,
Die Zeit scheint gebannt in unbewegtem Raum,
Die Ewigkeit küsst zarte Wimpern des Lebens,
Die wiegende Wiege, ein träumender Traum.
Im Herzen der Dunkelheit schlagen die Flügel,
Der Engel der Hoffnung singt lautlos sein Lied,
Durch die Nebel der Zeiten, aus Staub und aus Schatten,
Entsteht eine Melodie, die niemand verriet.
Die Luft, sie vibriert mit unhörbaren Tönen,
Ein Grollen, ein Rauschen, verborgen im Sein,
Die Welten, sie tanzen, im stillen Vergehen,
Ein Flüstern, ein Funken, aus Feuer und Stein.
Ein Seufzen der Erde, ein Lächeln der Sterne,
Die Wiege des Alls glüht im goldenen Schein,
Ein Herz, das nun schlägt in der Bühne des Lebens,
Umarmt von der Stille, so zärtlich, so rein.
Geboren aus Halmen der Zeitlosen Felder,
Im Friedensmeer des kosmischen Lichts,
Ein Atemzug Erde, ein Atemzug Himmel,
Die Stille der Geburt, die das Leben verspricht.
In jeder Geburt keimt der Anfang der Träume,
Ein Flüstern von Winden, das alles versteht,
Die Stille, sie trägt uns auf unsichtbaren Flügeln,
Ins Wunder des Lebens, das niemals vergeht.