Stil: Kraftvoll
In Ehrfurcht taucht die Welt ins Schweigen ein,
Die Hochzeitsglocken, längst verhallt der Klang,
Ein Moment, in dem die Seelen ganz allein
Sich finden, wo Liebe sich neu entsprang.
Die Bänke atmen noch den Duft der Blumen,
Während die Sonne ihre sanften Strahlen webt,
Und aus des Lebens tiefen, stillen Ruhmen
Entsteht ein Band, das nie vergeht, nie bebt.
Die Luft, sie trägt den Hauch von Zweisamkeit,
Ein leiser Wind, der durch die Fenster spielt,
Er flüstert zart, dass nichts vergeht mit Zeit,
Und dass die Stille alle Worte fühlt.
Die schweren Schleier, weiß und rein als Schnee,
Treffen auf Schleier, die das Herz verhüllen,
In dieser Stille klingt des Lebens Dreh,
Im Tanz der Zeit, im Sinne, im Erfüllen.
Der Trauring gleitet über zarte Hände,
Ein Silbervers, der Versprochenes besiegelt,
Schweigend sehen Zeugen, dass das Glück nie ende,
Ein stiller Blick, in dem die Zukunft spiegelt.
Die Stimmen schweigen, stumm ist nun der Raum,
Doch hörst du das Pochen inniger Herzen?
In dieser Stille, die wie ein Traum,
Vereinen sich Wünsche, besiegen die Schmerzen.
Ein Hauch von Ewigkeit liegt in der Luft,
Die Schönheit ungesagter Worte blüht,
Wie ein zarter, süßer Blumenduft,
Der in der Seele seine Spuren zieht.
Und wenn der Abend seine Glanzlichter zündet,
Die Stille trägt die Flamme sanft hinaus,
Wird klar, dass diese Nacht nicht endet,
Denn Liebe flüstert, ganz ohne Applaus.
So schweiget, wenn die Schmetterlinge tanzen,
In dieser Stille, die voll Zauber ist,
Denn zwischen allen Seelenkränzen
Strahlt der Moment, wo Liebe überfließt.