Die Stille der Sehnsucht – Philosophisch

Stil: Philosophisch

In der Nacht, wo Träume flüstern leise,
Erwacht ein Sehnen in der stillen Weise.
Fern der Welt, in tiefem Schweigen,
Will die Seele ihre Flügel zeigen.

Ein Stern, der funkelt einsam dort,
Bringt Gedanken fort von diesem Ort.
Im Herzen weht ein sanfter Wind,
Der neue Wege suchend sind.

Die Stille spricht mit zartem Klang,
Ein unsichtbares, stummes Lied erklang.
Es zieht das Herz in weite Ferne,
Wo Hoffnung schimmert, gleich den Sternen.

Wunsch und Wirklichkeit verwoben,
In dieser Ruhe wie von oben.
Jeder Atemzug ein Streben,
Nach dem, was wir noch nicht erleben.

Die Zeit steht still, die Welt verhallt,
Die Sehnsucht, sie hat viel Gewalt.
Verborgene Pfade, unbekannte Ziele,
Die Seele sucht mit zartem Spiele.

Im Spiegel eines Tränenschimmers,
Glühen Träume, nie erloschene Flimmers.
Der Mond, er weiß von all den Stunden,
Wo Sehnsucht klammert, tief verbunden.

Ein Lichtstrahl bricht durch Nebelwände,
Die Sehnsucht sucht nach ihrem Ende.
Doch in der Stille bleibt sie ewig wahr,
Ein flüsternd Lied, Jahr um Jahr.

So wandern wir auf leisen Wegen,
Die Stille trägt uns wie ein Segen.
Bis wir am Ende finden Frieden,
Die Sehnsucht selbst im Herz beschieden.

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