Stil: Melancholisch
Inmitten eines stillen Raums, allein,
Wo Schatten tanzen, sanft und klein,
Da flüstert leise die Zeit dahin,
Und in der Brust ein leises Ziehen.
Die Liebe, ach, ein zartes Licht,
Das oft im Dunkeln heimlich bricht.
Und doch in ihrer ganzen Macht,
Bringt sie zur Seele tiefe Nacht.
Wo ist das Lachen, das einst verklang?
Der süße Ruf, der Hoffnung sang?
Verschollen in des Alltags Flut,
Bleibt nur der Herzschlag, dumpf und gut.
Die Augen suchen, weit und fern,
Ein anderes Herz, das sie begehr’n,
Doch trifft der Blick nur leere Luft,
Die Sehnsucht zieht wie kalter Duft.
In tränenklarer Sternennacht,
Erwacht ein Traum von Liebe sacht.
Doch auch im Traum, so warm und weich,
Fühlt sich das Herz so seltsam bleich.
Die Liebe, die einst Flügel gab,
Liegt nun begraben wie ein Grab.
Doch tief im Innern, kaum entfacht,
Glimmt noch ein Funken: Hoffnungsnacht.
Vielleicht, so spricht das stille Herz,
Kommt eines Tages nach dem Schmerz,
Ein neues Licht, ein warmer Strahl,
Und füllt die Einsamkeit einmal.
Bis dahin wandre ich allein,
In diesem Raum, in diesem Sein,
Und träume still von jener Zeit,
Wo Liebe selbst war Einsamkeit.