Die stille Melodie der Herzen – Leicht

Stil: Leicht

In einer Welt aus Klang und Licht,
Wo Schatten tanzen, Farben flieh’n,
Geht leise eine Seele schlicht,
Die Liebe sucht, die nie verzieh’n.

Im Wald der Träume träumt sie still,
Von Händen, die sie zart umfahn,
Doch bleibt der Raum, den füllen will,
Die Sehnsucht, die sie tief umfahn.

Ein Herz, so voll von Liebe heiß,
Allein in Nächten sternenleer,
Ersehnt sich einen lautern Reis,
Der teilt der Seele tiefes Meer.

Die Einsamkeit kennt keinen Klang,
Der Liebe süßes, warmes Lied,
Und dennoch hallt der Seele Drang,
Nach dem, was fehlt, was niemals schied.

Die Wellen krachen an der Zeit,
Die Stunden schleichen sacht dahin,
Die Liebe trägt ein stilles Kleid,
Die Einsamkeit ist ihr Beginn.

Im Flüstern der verlor’nen Macht,
Die Herz an Herz zu schlagen traut,
Verliert sich oft der Liebe Pracht,
Und dennoch bleibt sie unerschaut.

Doch selbst im stillen Dasein hier,
Wo Tränen fließen ohne Blick,
Erwacht die Liebe, zartes Zier,
Und träumt von einem neuen Glück.

So singt die Liebe leise fort,
Ein Echo in der Dunkelheit,
Und hofft, dass einst an einem Ort,
Die Einsamkeit von ihr befreit.

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