Stil: Nachdenklich
Im sanften Schleier, webt die Dämmerung bunt,
Ein Sternenschimmer hebt sich sacht vom Grund.
Die Erde atmet im Takt des ewigen Rades,
Ein feierlicher Puls, der durch die Zeiten schnitt.
Die Winde klingen, flüstern linde Lieder,
Umarmen Wälder, streicheln Gräser nieder.
Der Ozean, in funkelndem Gewand,
Tanzt mit dem Mond, Hand in lichter Hand.
Wogen des frohen Lebens füllen die Gassen,
In Städten, Dörfern hört man die Lichter prassen.
Ein stilles Fest, das in den Herzen flammt,
Wo Menschen allerlei von Eintracht träumt.
Die Berge ragen, wie alte Weisen,
Geschichten, die die Winde leis’ verweisen.
Ein Echo, das durch die Flure hallt,
Ein ewig Lied, das in den Tälern schallt.
In goldenen Feldern, wo Sonnenblumen nicken,
Fliegen Schmetterlinge mit zarten Blicken.
Sie zeichnen Muster in die Abendluft,
Ein ew’ger Tanz, ein süßer, stiller Duft.
Die Jahreszeiten, im Reigen vereint,
Ein Reigen, den die Erde keusch beweint.
Der Frühling streut sein zartgrünes Kleid,
Der Herbst, er malt in Farben ungeweidt.
Ein ganzes Welttheater tritt im Glanz,
Lebend’ge Masken, der Urzeit Tanz.
Die Menschen, gleich den Sternen im Geleit,
Feiern vereint das Band der Ewigkeit.
Der Himmel öffnet sich in allen Farben,
Ein Regenbogen malt die feinen Narben.
Er zeigt die Wunden und den Glanz zugleich,
Das Erdenfest, ein prachtvolles Himmelreich.
Wir singen Lieder, sacht und voller Glück,
Von Hoffnung und dem vorwärts weisen Blick.
Ein Fest der Welt, die Liebe sanft entfacht,
In Mitten der Sterne, der Nacht schon nah gebracht.
So steh’n wir eng verbunden Hand in Hand,
Im Einklang mit dem tiefen Weltenband.
Die Feier, die uns alle eins vereint,
Die Ewigkeit im Jetzt – ein Traum, der ewig scheint.