Drohnen der Erinnerung – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In einsamer Nacht, so still und geziert,
Erwachen sie leise, die Drohnen der Zeit.
Durch Lüfte sie gleiten, auf unsichtbaren Flügeln,
Die Vergangenheit tragend, in zarten Spiegeln.

Wie Schatten sind sie, die über Wiesen schweben,
In sanften Wogen, im flüsternden Weben.
Der Himmel ihr Hort, der Raum ihre Bühne,
Tanzend im Wind, der um sie sich mühne.

Die Drohnen der Erinnerung, geheimnisvoll leise,
Flüstern von Tagen, in melodischer Weise.
Sie tragen das Gewicht von längst verlor’nen Stunden,
Und finden den Weg zu den Herzen, die gebunden.

In ihrem Schweben, erzählen sie Geschichten,
Von Lachen und Tränen, von versäumten Pflichten.
Ein Kind lacht im Sommer, die Sonne erwacht,
Ein Schatten huscht vorbei, im Dämmer der Nacht.

Das Flügelflattern sanft, wie das Streicheln der Seele,
Die Zeit entreißen sie, aus dem endlosen Kehle.
Ein Raum voller Bilder, ein Ozean von Gefühlen,
Wo Erinnerungen in goldenen Strahlen blühen.

Die Drohnen tragen die Farben der Jugend,
Das Glühen des Lebens, in brennender Tugend.
Mit einem sachten Summen, so anmutig entweicht,
Der Duft der Vergangenheit, zu uns sie erreicht.

In melancholischen Tönen, ein Lied erklingt,
Der Klang der Erinnerung, der zu uns dringt.
Es hallen die Stimmen, aus der Ferne zurück,
Ein Flüstern des Glücks, ein Bild, ein Stück.

So fliegen sie weiter, durch die Weiten der Nacht,
Die Drohnen der Erinnerung, in sanfter Pracht.
Ihre Flügel getragen von Hoffnung und Schmerz,
Den Weg zu erleuchten, für das suchende Herz.

Und wenn das Morgenrot das Dunkel zerteilt,
Verblasst ihr Schimmer, ein Traum, der verweilt.
Im Kreis der Zeit, drehen sie die Räder,
Die Drohnen der Erinnerung, als ewige Reder.

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