Drohnen der Stille: Ein Flüstern im Wind – Episch

Stil: Episch

In der Ferne, wo der Horizont das Meer küsst,
Schwebt lautlos ein Flügel aus Metall und Geist,
Die Drohnen der Stille, der Sehnsucht List,
Sind Boten, die die Sprache des Windes verleiht.

Ein Flüstern durch die Lüfte, zart und weich,
Ihre Augen aus Glas, in den Himmel gewandt,
Mit Schwingen, die wie Schatten gleiten, gleich
Den Wolken, die das firmament umspannt.

Ohn‘ Stimmen dringen sie ins Herz der Nacht,
Suchen das Echo der Welt, das verloren schien,
Und doch tanzen sie unter Sternenpracht,
Finden Melodien im Raum, so erhaben und kühn.

Ein Gedicht aus Schweigen, geschrieben im Blau,
Jede Silbe ein Traum, getragen von Wind,
Das Rascheln der Blätter im nächtlichen Tau
Verwoben mit Klängen, die tief verborgen sind.

In Städten, wo das Licht der Lampen wacht,
Spüren sie das Pulsieren der Stille im Herz,
Wie die unsichtbare Hand, die sanft entfacht
Ein Feuer der Ruhe, das lindert den Schmerz.

Der Morgen naht, mit goldenen Farben gemalt,
Während die Drohnen der Stille leise verklingen,
Ihre Reise endet, der Wind ist bezahlt,
Doch die Lieder des Schweigens weiter erklingen.

So verweben sie die Welt mit unsichtbarem Sein,
Ein Tanz der Gedanken, ein Traum ohne Ziel,
Die Drohnen der Stille, die unbeachtet klein,
Sind Zeugen, dass in der Stille alles gefiel.

In der Ruhe liegt eine Kraft, stark und unendlich,
Ein zeitloser Raum, in dem alles ruhen darf,
Wo Worte verblassen und Gefühle sind endgültig,
Die Drohnen der Stille, ein stiller, sanfter Ozean.

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