Drohnen der Stille – Hoffnungsvoll

Stil: Hoffnungsvoll

In nächtlichen Schatten, im stillen Geviert,
Schweben sie heimlich, durch Lüfte verführt.
Unsichtbar und leise, in Dunkelheit schwankend,
Ihre Flügel der Stille, wie Seide sanft dankend.

Die Städte verharren, umfangen im Traum,
Ein Wispern so fern, wie ein uralter Baum.
Sie gleiten mit Anmut durch welkes Gestein,
Kein Herzschlag, kein Flüstern – nur Stille allein.

Der Mond, ein stiller Begleiter, sieht zu,
In silbernen Strahlen birgt er die Ruh’.
Ihr Tanz ist der Atem der nächtlichen Weiten,
Wo lautlose Schatten das Schweigen begleiten.

Gedanken erheben sich, federleicht, sacht,
Geflügelte Boten der erinnernden Nacht.
Sie tragen die Träume von gestern und morgen,
In luftigen Sphären, ganz frei von den Sorgen.

Am Horizont, wo der Himmel sich neigt,
Erzählen sie Flüstern, das niemand erreicht.
Ein Chor der Gelassenheit, unendlich weit,
Die Drohnen der Stille in ewiger Zeit.

So fliegen sie weiter, doch bleiben nie stehen,
In sanfter Umarmung, die Stille zu sehen.
Ein Echo des Friedens, der um uns wohnt,
Drohnen der Stille, die Zeit neu vertont.

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