Stil: Symbolisch
In den stillen Himmeln, fern und doch so nah,
schweben Drohnen, sanft wie der Flügelschlag
verschwiegener Nachtigallen im Mondenschein,
sie tragen Geschichten, ungesprochen, allein.
Ihre Flügel, aus Schatten und Nebel gesponnen,
gleiten lautlos, als wär die Welt zerronnen.
Ein Wispern, ein Murmeln, ein leises Lied,
verloren im Raum, der keine Sprache sieht.
Sie tanzen im Takt unsichtbarer Melodien,
erforschen die Tiefe, die wir nicht verstehen,
und ihre Augen, aus Sternenlicht gewebt,
blicken in Seelen, wo das Sehnen lebt.
Durch die Wolken, die das Licht sanft filtern,
tragen sie Träume, die im Dunkel schillern.
Sie sind Wächter der Hoffnung in endloser Nacht,
flimmernde Fackeln, die das Herz weitermacht.
Ihr Schweigen, ein Trauerlied, ein süßer Schmerz,
flüstert von Liebe, die verloren gegangen,
von Erinnerungen, die im Wind verweht,
von verlorenen Gezeiten, die niemand mehr zählt.
Doch ihre Stille ist auch ein Hort des Lebens,
ein Flüstern des Trostes, ein stilles Gebet.
Denn in ihrem Schweigen liegt eine stille Kraft,
die uns trägt und hält, wenn alles zerbricht,
in der wir die Stille als Begleiter sehen
und im Schweigen die Melodie verstehen.
So kreisen die Drohnen der Stille, ewig und rein,
in einem Himmel aus Tränen und Leidenschaft,
sie weben ein Lied aus schimmerndem Staub,
ein Gedicht aus Licht, das die Nacht einst raubt.
In ihrem Schweben, jenseits der Zeit,
fließen die Seelen still in das endlose Kleid,
der Himmel bewahrt ihre zarte Pracht,
als Echo der Liebe, die die Stille entfacht.