Echos der Vergangenheit – Klassisch

Stil: Klassisch

In stillen Kammern, weit und leer,
Wo Schatten flüstern leis und sacht,
Ruht die Erinnerung, schwer und schwer,
Ein sanfter Traum in dunkler Nacht.

Das Herz schlägt leise, wie ein Lied,
Einsame Töne schweben sacht.
Vergangene Zeiten, die niemand sieht,
Sind flüchtige Geister der dunklen Nacht.

Von Bildern einst so voller Leben,
Die Träume skizzierten in hellen Farben,
Blieb nur ein Hauch, ein leises Beben,
In der Stille zu verharren.

Ein Lächeln im Spiegel, kaum erkannt,
Ein flüchtiger Gruß aus ferner Zeit.
Die Augen suchen, doch stets verbannt
Ist der Glanz, der nie mehr bleibt.

Der Wind, er trägt ein leises Klingen,
Wie das Flüstern verlorener Tage.
Gefühle, die in Herzen singen,
Verhallen still, mit leiser Klage.

Die Einsamkeit, sie webt ein Band,
Die Erinnerungen blass und klein,
Und doch halt ich sie mit zitternder Hand,
Und wünschte mir, sie wären mein.

Doch die Vergangenheit, ein scheuer Gast,
Entflieht der Umarmung, immerfort.
Und so halt ich fest, was nie verblasst,
Diese Bilder, die ohne Wort.

In stillen Kammern, weit und leer,
Wo Schatten flüstern leis und sacht,
Ruht die Erinnerung, schwer und schwer,
Ein sanfter Traum in dunkler Nacht.

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