Stil: Minimalistisch
In der Dämmerung des Wandels,
Wo die Zeit den Atem hält,
Blüht ein neuer Lebenshandel,
Wie ein Licht, das Nacht erhellt.
Stränge der Vergangenheit,
Wie Fäden in der Luft verweht,
Weben sanft in tiefen Kleidern,
Kaum ein Schatten, der noch steht.
Das Herz pocht voller Sehnsucht,
Nach dem Morgen ungewiss,
Träumt von unabseh’rer Jugend,
Von dem bittersüßen Kuss.
Schritte hallen durch die Stille,
Ein Echo auf dem Pfad der Zeit,
Und die Seele, stark im Willen,
Fühlt sich frei und neu befreit.
So schließt sich Parzen’s altes Buch,
Ein neuer Weg, der Hoffnung sät,
Und aus des Lebens tiefem Tuch
Wächst das Morgenrot der Spät‘.
★★★★★