Einsamkeit der Dunkelheit – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In tiefen Schatten, wo die Stille spricht,
Verharrt die Nacht in kaltem, schwarzem Kleid.
Die Welt erstickt in dämmerndem Verzicht,
Kein Funke Hoffnung, der zur Helligkeit befreit.

Die Wälder flüstern leise, karg und hohl,
Die Blätter tanzen einsam ihrem Tod entgegen.
Ein Wispern fern, das sich im Dunkel verlor,
Ein unhörbarer Schrei, der widerhallt im Regen.

Der Mond, ein blasser Wächter, steht allein,
Sein Licht ist kühl, ein tröstlich-starres Glühen.
Er zeigt dem Wanderer den leeren Schein,
Doch keine Wärme kann aus seinem Strahl erblühen.

Einsame Wege im frostigen Gewand,
Verlassen von der Lebenslust des Tages.
Die Dunkelheit greift stumm mit starrer Hand,
Und jeden Schritt erfüllt die Stille klagend und klages.

Die Einsamkeit, ein treuer Gast der Nacht,
Die Seelen birgt in ihrem tiefen Schoß.
Sie hüllt uns ein in Schwermut, sanft entfacht,
Ein flüchtiger, doch allumfassender Trost.

Doch in der Ferne, leise noch und sacht,
Erhebt sich zaghaft eine Melodie.
Ein Hoffnungsstrahl im Meer der Dunkelheit erwacht,
Ein leises Licht, das spricht: Du bist nicht ganz entflieh.

★★★★★