Stil: Nachdenklich
In Nebelschwaden, tief und schwer,
Die Welt ruht still, als wär sie leer.
Ein Flüstern, das die Nacht durchbricht,
Ein einsam Lied im Dunkel spricht.
Der Mond, ein blasser Zeuge hier,
Erhellt die Stille, fern und kühl,
Ein silberner Kreis im Himmelszelt,
Beweist die Einsamkeit der Welt.
Verloren fliegt ein Vogel dort,
Durch Lüfte ohne Ziel und Hort,
Sein Schrei verhallt im Nichts, allein,
Ein Echo von verlorenem Sein.
Am Ufer bricht die Welle sacht,
Ein einsam Rauschen in der Nacht,
Die Sterne schweigen, fern und still,
Als ob ihr Glanz die Leere füll’.
Die Straßen, leer und menschenarm,
Verweilen ohne Hauch und Charme,
Ein Hauch von Leben, längst entflohn,
Im Schatten einer alten Chron’.
Doch in der Einsamkeit, verborgen,
Liegt stets ein Hoffnungsschimmer, morgen,
Ein Flackern, das die Dunkelheit,
In Streben nach Gemeinschaft befreit.
Die Welt mag einsam scheinen heut’,
Doch bergen ihre Tiefen Zeit,
In der die Seelen sich vereinen,
Und neues Leben wird erscheinen.