Stil: Minimalistisch
Im zarten Hauch vergangener Zeiten,
Wo Gedanken schweigend verweilen,
Tanze ich durch Schatten und Weiten,
Lass die Erinnerung der Stille heilen.
Ein Flüstern, leise und verloren,
Versunken im Meer der Ewigkeit,
In dessen Tiefen liegt geboren,
Der Klang der ruhigen Dunkelheit.
Die Blätter rauschen wie alte Lieder,
Im Wind, der sanft die Seele wiegt,
Ein Hauch der Vergangenheit zieht nieder,
Wo die Einsamkeit und Ruhe liegt.
Ein Traumbild, fern und unerreichbar,
In den Gängen der Verlassenheit,
Doch seine Stimme, unermüdbar,
Spricht in der Sprache der Geborgenheit.
So lausche ich dem stillen Schweigen,
Das die Welt mit Weisheit umfasst,
Und seh die Sterne wie Worte steigen,
Die im Kosmos der Erinnerung verblasst.
In dieser Stille, voll von Wunder,
Kann die Seele endlich ruhen,
Löst sich auf wie sanfter Zunder,
Und findet Frieden im Zeitverschwundenen.