Erinnerungen an die stille Zeit – Spirituell

Stil: Spirituell

Wenn die Welt im Schatten ruht,
Und die Uhren leise schlagen,
Da zieht ein sanfter, friedvoller Mut,
Durch unsere Herzen, wird zum Klagen.

Die Stille – sie spricht ohne Wort,
In ihr liegt eine zarte Kraft.
Vergangenheit wird leise fort,
Doch im Herzen bleibt die Leidenschaft.

In stillen Stunden kehrt sie ein,
Die Erinnerung, die sanft umhüllt.
Verblasste Bilder, klar und rein,
Die Lücken der Zeit mit Leben füllt.

Vergess’ne Klänge, süßer Duft,
Erwachen neu in dunkler Nacht.
Ein Hauch von alten Tagen ruft,
Und Träume werden neu entfacht.

Die leisen Töne einer Zeit,
In der die Welt so anders klang,
Halten uns in ihrer Weite,
Ein unvergänglicher Gesang.

Erinnerungen, sanft und still,
Wie ein Flüstern einer Brise,
Bleiben, wenngleich die Zeit auch will,
Dass alles ihrem Fluss verfließe.

So lauschen wir der Stille nach,
Die uns in ihren Bann gezogen,
Ein sanfter Schleier, dunkel, sacht,
In dem wir zeitlos, frei uns wogen.

Denn in der Ruhe liegt die Kraft,
Die uns mit sanfter Hand geleitet,
Die alles Harsche von uns schafft,
Und unseren Geist zur Einkehr neiget.

So halten wir die Erinnerung fest,
An die Stille, die uns umarmend,
Uns führt in Nächte ohne Rest,
Wo Frieden wohnt, sanft und wahrend.

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