Erinnerungen im Sonnenlicht – Nachdenklich

Stil: Nachdenklich

In gold’nen Strahlen liegt der Weg,
den wir einst gemeinsam gingen,
die Zeiten, leicht und ohne Schlag,
wie Lieder, die im Wind erklingen.

Die Kindheit lacht aus jedem Raum,
versteckt sich hinter alten Türen,
verwebt den Duft vom Apfelbaum
mit Träumen, die uns oft verführten.

Der Sommer glüht im sanften Licht,
wir rannten barfuß durch die Wiesen,
der Himmel strahlte im Gesicht,
ein Spiel, das wir für immer priesen.

Oh, Abende am Lagerfeuer,
die Flammen tanzten uns’re Lieder,
das Flüstern wurde nie geheuer,
doch niemals war das Herz ermüdet.

Der erste Schnee und kalte Hände,
die Nase rot, das Lachen frei,
wir bauten uns’re weißen Wände,
der Winter war uns einerlei.

Vergangene Tage, eine Kette,
jeder Moment ein Diamant,
aus dem Vergang’nen eine Wette,
dass Zukunft Freude stets verstand.

Wenn Traurigkeit sich leis erhebt,
und Wolken die Gedanken drängen,
dann ist’s die Freude, die uns webt,
ein zartes Band, das will umschlingen.

Die alten Zeiten, wie ein Garten,
den man im Herzen ewig pflegt,
wo wir die schönste Freude fanden,
die unser Innerstes bewegt.

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