Stil: Minimalistisch
In der Dämmerung, wo die Stille sich breitet,
Wandert die Dunkelheit durch verborgene Gassen,
Wie ein verlorener Geist, der sein Heim meidet,
Und wispernd sucht, die Hoffnung zu erfassen.
Die Schatten ziehen, als seien sie Flüchtlinge,
Hinterlassen Spuren auf schlafendem Land,
Mit Tränen der Nacht, in flimmernden Träuflingen,
Das Dunkel wagt der Sterne Glanzbestand.
Ein Flüstern erhebt sich aus verblichenen Träumen,
Wo das Licht sich im Kampf mit dem Dunkel verliert,
Und in der Ferne die Welt sich beginnt zu bäumen,
Bis die Sonne die Nacht sanft verführt.
Doch selbst wenn die Dämmerung in Farben ertrinkt,
Bleibt die Dunkelheit stets auf ihrer Reise,
Ein ewiger Strom, der in Geheimnissen sinkt,
Und dennoch trägt der Mensch die stille Weise.
In diesem Wandern der Schatten, verborgen und stumm,
Erklingt das Mysterium der ewigen Nacht,
Die Dunkelheit zieht durch die Seelen, wie Kummer,
Doch im Herzen des Lichts wird Hoffnung entfacht.