Stil: Romantisch
In der Weite, fern und klar,
fliegt der Geist, der niemals war,
festgebunden, eingesperrt,
suchend nach dem, was ihn nährt.
Unter Himmeln zieht er Kreise,
durch die Zeit, auf seine Weise,
träumt von Welten, Farben, Licht,
wo das Dunkel ihn nicht bricht.
Ketten sprengen, Wände fallen,
um zu hören, fernes Hallen,
klingt die Freiheit, wie ein Lied,
das verleiht dem Leben Glied.
Worte fliegen, frei gesprochen,
ohne Angst, ohne gebrochen,
bauen Brücken über’s Meer,
fliehen aus des Alltags Wehr.
Hoffnung trägt ihn, sanft und sacht,
wie der Wind in Sommernacht,
ein Gefühl, das nie vergeht,
wenn der Geist sich frei bewegt.
Gedanken tanzen, wild und rein,
fühlen sich lebendig, klein,
und doch groß in ihrer Pracht,
geben Flügel, geben Macht.
In dem Flug der neuen Zeiten,
dürfen wir uns selbst begleiten,
finden Freiheit, tief in uns,
wo der Geist singt seinen Stund‘.