Stil: Leicht
Im Mantel schwarz, der Sterne Glanz verhüllt,
Liegt einsam da des Schattens stille Pracht,
Wo kühle Nebel sanft ihr Lied erfüllt,
Ein Sehnen ruht in tiefer, dunkler Nacht.
Des Mondes Schein, ein blasses Angesicht,
Von Wolkenfäden zaghaft überzogen,
Erzählt von längst vergangenem Licht,
Von Zeiten, die in Stille sich verwogen.
Die Bäume flüstern leise im Gesträuch,
Ihr Wispern trägt der Nacht geheime Klagen,
Ein Klagelied im schummrigen Bereich,
Von Trauer, die die Dunkelheit getragen.
Doch in der Ferne, wo der Horizont,
Den neuen Tag in Farben still entfaltet,
Erglimmt ein Hoffen, das uns leis‘ besonnt,
Die Einsamkeit des Dunkels sanft erkalten.
★★★★★