Stil: Spirituell
Im Waldesdunkel, wo die Stille bebt,
Ein ferner Ruf, der unsre Seelen hebt,
Die Bäume wiegen schwer wie dunkle Last,
In ihrem Schatten ruht die Angst, so fast.
Ein Fliessen dort, die Flüsse tränken Land,
Doch in der Tiefe birgt die Angst so kalt,
Ein Sturm, der rüttelt an der Lebenswand,
Verzweiflung weht im Wind, der uns umbald.
Die Erde bebt, ein unerhörtes Klagen,
Ihr Herz zerbricht in tausendstillem Fragen,
Wer hört das Flüstern, das aus Steinen dringt,
Das Lied der Trauer, das die Erde singt?
Der Himmel blutrot, Wolken wiegen schwer,
Ein Wetter zieht herauf aus Angstmeer,
Die Nacht, sie naht mit finsterem Gesicht,
Und birgt die Schrecken, die Natur verspricht.
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