Stil: Episch
In nächt’ger Stunde, wo der Mond erwacht,
Entfaltet sich das Schweigen sanft und sacht.
Ein Wispern, das die Schatten zart umweht,
Ein Hauch, der still durch dunkle Räume geht.
Die Einsamkeit, ein zeitloses Gemach,
In dem des Herzens leise Klagen wach.
Geheimnisvoll sind ihre stillen Pfade,
Wo Seelen seufzen, lautlos wie die Jade.
Im Dämmerlicht, das durch die Ritzen fällt,
Erzählt die Dunkelheit von einer Welt,
Die in der Tiefe ihrer Stille ruht,
Wo stets das Ungewohnte leise blüht.
Und doch, aus Dunkel sprießt ein junger Keim,
Ein Funke Hoffnung, zart und doch so rein.
Denn in der Einsamkeit, so tief und weit,
Erkennt man oft der Seele Wirklichkeit.
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