Stil: Klassisch
In der Stille tanzt die Zeit,
ein sanftes Echo, weit und breit.
Im Schatten der vergess’nen Lieder,
ruht die Seele, kehrt stets wieder.
Vergangene Tage, blass und fern,
weben Träume, die wir gern.
In den Falten stiller Räume,
flüstern leise alte Träume.
Ein Flüstern, kaum zu hören,
kann die tiefsten Herzen stören.
In der Stille liegt die Macht,
dass die Seele neu entfacht.
Vergang’ne Pfade, längst verweht,
sind das Fundament, das steht.
In der Ruhe, tief und rein,
wird die Sprache klangvoll sein.
Manchmal ein Bild, das leise spricht,
manchmal ein Hauch, ein sanftes Licht.
Erinnerungen, die uns lenken,
sind die Flammen, die wir denken.
In stiller Nacht, wenn alles ruht,
entfaltet sich des Lebens Glut.
Die Stille singt in sanften Tönen,
von verlorenen und treuen Schönen.
So wandern wir durch Zeit und Raum,
halten fest am alten Traum.
Denn in der Stille liegt die Kraft,
die das Herz in Frieden schafft.
Eine Stille, die nie vergeht,
ist das Lied, das ewig steht.
Vergangenheit, die uns umgibt,
erzählt von dem, was stets bleibt geliebt.
In ihrem Schoß, der sanft uns hüllt,
ist die Erinnerung erfüllt.
Lass uns lauschen, still und heiter,
denn in der Stille geht’s stets weiter.