Flüstern der Winde – Dramatisch

Stil: Dramatisch

In klarer Luft des Herbstes schweigt das Tal,
Der Nebel webt sein weißes, leises Kleid,
Die Blätter tanzen ihren letzten Ball,
Ein Abschiedslied erklingt in sanfter Zeit.

Winter legt die Landschaft in tiefen Schlaf,
Eisblumen blühen an den Fenstern still,
Der Atem der Natur wird kurz und schlaff,
Im Herzen ruht der Erde reiner Wille.

Der Frühling naht mit zartem, grünen Hauch,
Ein Flüstern, das die stille Schöpfung küsst,
Die Knospen sprengen bald den alten Brauch,
Erwecken, was im kalten Traume ist.

Der Sommer flammt und schweigt in seinem Glanz,
Die Felder liegen ausgebreitet schwer,
In gold’nen Wellen tanzt der Sonne Kranz,
Und Stille singt ein Lied vom Wiederkehr.

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