Stil: Spirituell
Im Tal der Gedanken, wo Schatten sich neigen,
Erhebt sich der Wasserfall, wild in der Zeit.
Ein glitzerndes Band aus Erinnerungen, die schweigen,
Ein Strom, der die Fäden der Seele befreit.
Die Tropfen erzittern im silbernen Licht,
Wie Tränen der Sterne, gefasst im Gewand.
Sie rauschen und klingen, verloren Gesicht,
Versprechen von Träumen, vom Dämmerlicht gebannt.
Im Strudel der Tiefen, wo ich einst verloren,
Erfasst mich die Flut aus längst vergangenem Sein.
Ein Echo von Stimmen, die nie ganz erfroren,
Die Liebe und Leben und schmerzliches Sein.
Oh Wasserfall, der du das Gestern verträumst,
Erfülle die Stille mit deinem Geleit,
Denn im Strom deiner Tropfen, da bin ich versäumt,
Erinn’rung in Herz und in Ewigkeit.
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