Stil: Ruhig
In des Waldes tiefem Schweigen,
Wo das Licht im Moos versinkt,
Dort, wo Schatten zaghaft neigen,
Und die Zeit ganz leise klingt.
Wispern Blätter sanfte Lieder,
Wiegen sich im Traumeswind,
In der Ferne rauscht der Flieder,
Als ob Geister zärtlich sind.
Sonnenstrahlen brechen golden,
Durch das dichte Blätterdach,
Wo die Amsel, kühn und holden,
Ihrer Stimme Zauber sprach.
Und die Stille, sie umarmet
Jedem Herz in tiefer Ruh,
Wo der Wald die Seelen lernet,
Sich zu fügen, sacht im Nu.
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