Stil: Melancholisch
Im Wald der Vergangenheit, wo das Moos uns umhüllt,
Erzählen die Bäume von einstiger Pracht;
Ein Wispern von Blättern, das die Seele erfüllt,
Ein Reigen der Schatten in nächtlicher Macht.
Dort, wo die Eichen sich zur Ewigkeit neigen,
Rauscht leise die Stimme der Alten im Wind,
Von längst vergangenen Tagen und Sagen,
Die wie Nebel im Dämmerlicht flüchtig sind.
Ein Bach zieht sich murmelnd durch das verwunschene Tal,
Ein Spiegel der Zeiten, von Träumen betaut,
Er trägt die Erinnerungen, bitter und fahl,
Ein Flüstern der Hoffnung, die nie ganz verbaut.
Im Dickicht verborgen, die Spuren der Zeit,
Verblichen, vergraben, doch niemals verlor’n,
Ein Wald voller Flüstern in der Ewigkeit,
Wo Herzen im Takt der Legenden entglüh’n.