Stil: Philosophisch
In stillen Hallen der Gedanken,
wo leise Fußspuren verwehn,
wandern wir auf alten Pfaden,
die längst vergangne Zeiten sehn.
Ein Flüstern säuselt durch die Zweige,
des Windes sanfter Hauch so sacht,
erinnert uns an ferne Tage,
und an die Schönheit mancher Nacht.
Der Mond, er strahlt auf stillen Seen,
spiegelt Träume aus der Zeit,
die uns wie Geisterbilder leiten,
durch die Wege der Vergangenheit.
Die Bäume rauschen leise Lieder,
von Sommern, die im Gold verglüht,
von Herzen, die in Freude blüh’n,
bis sich die Stille sanft bemüht.
In der Erinnerung zarten Armen,
ruht das Vergangene gebannt,
wie ein zärtlich stilles Harfenklang,
den nur der Träumer recht verstand.
Und so verweilst du in der Gasse,
wo Schatten der Erinnerung ruh’n,
umhüllt von einer sanften Stille,
die niemals ganz wird wirklich ruh’n.
Die Zeit, sie zieht in leisen Schritten,
und lässt uns leise, stumm versteh’n,
die Stille birgt in ihrem Schimmer,
das Echo der, die einst vergeh’n.
In all dem Schweigen, all dem Ruhen,
lebt das Vergangene, nie ganz fort,
bleibt die Erinnerung wie ein Funken,
im stillen, warmen Herzensort.