Stil: Romantisch
Im Schattenwald, wo die Zeiten ruh’n,
Die alten Bäume Geschichten weben,
Ein Flüstern, das aus der Tiefe sacht,
Die Seele berührt und den Geist erheben.
Moosbedeckte Träume schlummern dort,
Die Wurzeln greifen nach vergangenen Tagen,
Und im Wispern der Blätter, leis und zart,
Hört man die Stimmen der Ältesten klagen.
Im Dämmerlicht der vergess’nen Pfade,
Wo Nebel die alten Narben verschleiern,
Steht der Wanderer, verloren im Gestade
Der Erinnerung, wo Schatten sich vermehren.
Doch im dunklen Dickicht, wo Hoffnung erwacht,
Ein Lichtstrahl bricht aus der Vergangenheit hervor,
Verflechtet die Zukunft mit der mächtigen Macht
Des Waldes, der erneut seine Melodie verlor.
So wandern wir durch das grüne Gebälk,
Mit Sehnsucht im Herzen und stiller Schwermut,
Hörn das Echo, das in uns leise verhallt,
Ein Lied der Vergangenheit, voll Wehmut.