Stil: Philosophisch
In samtnen Schatten, sacht und still,
Wo jeder Laut sich leise füllt,
Entfaltet sich die Dunkelheit,
Ein Reich der Träume, weit und breit.
Wo Lichter flüchtig, schnell vergehn,
Darf tiefe Freiheit auferstehn.
Kein Zwang, kein Urteil, das sie bricht,
Die Dunkelheit, ein sanftes Licht.
Im Nebel tanzen kühn die Träume,
Vergessen sind die schweren Räume.
Ein Flüstern, das den Geist erhebt,
Die Seele in der Stille webt.
Hier fallen Masken, Hüllen, Schleier,
Die Wahrheit brennt wie stilles Feuer.
Der Nachtwind trägt ein leises Lied,
Von Freiheit, die den Mut beschied.
Umarmt das Dunkel, zart, voll Kraft,
Wo Sehnsucht ihren Frieden schafft.
Die Fesseln, die im Hellen blieben,
Im Schatten leis’ zu Staub zertrieben.
So schließt die Dunkelheit den Kreis,
Ein Raum, der grenzenlos und weiß.
In ihrer Tiefe, furchtlos weit,
Erblüht die Freiheit: Dunkelheit.