Stil: Tiefgruendig
In stiller Kammer, wo die Zeiten ruhen,
Erinnerung blüht auf im Dämmerlicht,
Der Augenblick der Ewigkeit entrückt,
Vergangenes wird wieder neu geschehen.
Die Kinderstimmen, fern und doch so nah,
Ein Sommertag, der nie vergehen mag,
Der Regenbogen über grüner Flur,
Verblasst in sanfter Abendsonnen Glut.
Des Windes Flüstern trägt die Lieder fort,
Von Hoffnung und von unbezwungnem Mut,
Ein Tanz der Herzen, frei und unbeschwert,
Vereint in heitrer, zeitloser Melodie.
Die Zeit verliert ihr streng geglaubtes Maß,
Wenn Farben der Erinnerung erblühn,
Ein Lächeln, das die Jahre überdauert,
Wie ein Versprechen, tief in uns verwahrt.
Die Bilder gleiten sacht an uns vorbei,
Ein Fluss, der niemals seinen Ursprung kennt,
Und dennoch, in der Seele eingebrannt,
Die Freude als ein ewig heller Schein.
So halten wir, was einst gewesen ist,
In zarten Händen, voller Dankbarkeit,
Die Freude der Vergangenheit beständig,
Ein Schatz, der unser Innerstes erhellt.