Freuden der Vergangenheit – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In zarter Dämmerung der alten Tage,
Wenn die Erinnerungen sanft erwachen,
Liegen sie, die ungelebten Plage,
Die einst das Herz zum Klingen brachten.

Die Sonne sinkt und strahlt ihr goldnes Licht,
Doch leuchtet stärker jene Zeit, die flieht,
Der Augenblick, der nie zerbricht,
In dem die Seele still erblüht.

Vergangene Sommer voller Lachen,
Die Kindheit, die in Farben singt,
In deren Schatten wir erwachen,
Während der Tag in Düften schwingt.

Die ersten Schritte, zaghaft, leise,
Auf Wegen, neu und unbekannt,
Das Leben selbst die schönste Reise,
Die uns mit vollen Armen fand.

Der Freundschaft Bund, so fest verwoben,
In Nächten, die nie enden wollten,
Die Flammen, die im Innern toben,
Der Glanz, der nicht vergehn sollte.

Und wenn der Wind die Blätter wiegt,
Hauchzart die Melodie erklingt,
Ist es die Sehnsucht, die uns trügt,
Die uns zur alten Freude bringt.

In jedem Herz ein heil’ger Raum,
Bewahrt die Zeit, die längst verwehte,
Ein unvergänglicher, süßer Traum,
Der durch die Seele stille geht.

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