Stil: Bildhaft
Im Schoß der Zeit, ein leises Beben,
Ein ungesagtes Wort, das will gelebt sein.
Dunkelheit weicht, um Licht zu geben,
Dem Neuen, das sich wagt, allein.
Ein Hauch von Morgen, zart und kühn,
Bricht durch die Schleier alter Tage.
Ein Keimling, der beginnt zu blühn,
Inmitten der vergehenden Klage.
Mit Hoffnungstropfen sacht genährt,
Wächst jenes Bild, das wir erträumen.
Die Zukunft, die im Jetzt gekehrt,
Will alles Alte überäumen.
Ein Sturm von Möglichkeiten blüht,
In Farben, die die Nacht durchbrechen.
Die Welt entdeckt sich neu, erglüht,
Im Takt von ungezählten Zechen.
Noch unsichtbar, doch stets bereit,
Entfaltet sich das ungeborene Leben.
Ein Flüstern, wachsend weit und breit,
Will Antworten auf Fragen geben.
So schreitet sie, mit stolzem Gang,
Die Zukunft, neugeboren, frei.
Ein endlos Lied, ein neuer Klang,
Und wir sind Teil der Melodei.