Stil: Tiefgruendig
In der Dunkelheit des stillen Abends,
flüstern Verse, leise, zart,
wie flüchtige Schatten der Vergangenheit,
sie gleiten, ziehen durchs Herz, verquert.
Zeilen, wie Regentropfen aus Silber,
berühren Haut, kühlen Wogen der Glut,
jedes Wort ein Stern, ein feiner Schimmer,
im nächtlichen Firmament der Einsamkeit ruht.
Gedichte, die das Seelenbild berühren,
mit Schwingen aus Papier und Tinte.
Sie tragen Erinnerungen, die nie verirren,
beim Streifzug durch Herz und Gedankenkind.
In ihrer Tiefe liegt das Meer vergraben,
Brandungen des Lebens schlagen an die Küste,
Gefühltes, niemals ganz zu haben,
die Suche nach dem Verlorenen, nie am Rande der Lust.
Bilder tanzen in der Dunkelheit,
gemalt aus Schmerz und Liebe, und dennoch fein.
Auf der Leinwand der Gedanken, breit,
ein ewiges Gemälde, das nie vergeht im Sein.
Tränen, die das Antlitz streicheln,
zeigen Pfade der inneren Not,
doch aus dem Schmerz, dem tiefen Bächeln,
erwächst das zarte Blütenbrot.
Gedichte, die den Himmel sacht durchdringen,
kreisen wie die Wolken, sanft und weit.
In ihnen singen Melodien, die uns bringen
die Trauer, die Hoffnung, das Mitleid.
Denn in der Stille der Wörter,
liegt die Kraft, die Herzen weicht.
In diesem Raum, in diesem Förster,
wächst und gedeiht das, was uns so erleicht.
So wandle ich weiter auf Pfaden der Zeilen,
die Augen trüb vom salzigen Regen.
Doch in jeder Strophe, in jedem Wein,
liegt der Trost, der die Seele zu umhegen