Stil: Klassisch
In der Dunkelheit ein Flüstern klingt,
Ein Schatten, der die Seele umklammert,
Die Nacht ist still, doch die Stille singt,
Von einer Furcht, die unerkannt versammelt.
Ein Nebel schleicht durch das Herz,
Wie ein Dieb, der keinen Schatz begehrt,
Geheimnisvoll wächst der Schmerz,
Bis die Hoffnung leise zerbricht und verstärkt.
Im Labyrinth der Gedanken verloren,
Jeder Schritt hallt im Vakuum wider,
Die Stimme der Vernunft bleibt ungehört,
Verblasst wie ein längst verblichener Lieder.
Doch tief verborgen in der Finsternis,
Lauert ein Funke, der niemals erlischt,
Ein Rätsel, ein unergründliches Wissen,
Das die Ängste in seinem Bann durchmischt.
Wenn die Mauer der Angst sich hebt,
Und das Licht durch die Risse strömt,
Die Seele sich voller Mut erhebt,
Das Geheimnis der Angst sich lösend löhnt.
So trägt die Nacht der Ängste fort,
Ihr Schweigen bricht in Morgenrot,
Die Furcht wird zum stummen Wort,
Das mit jedem Schritt zur Freiheit droht.