Stil: Melancholisch
In der Morgenfrische, ein zarter Schein,
Erklingt ein Lied, das neu geboren scheint,
Zwei Herzen schlagen im Einklang, rein,
Die Welt drumherum im Glanz vereint.
Die Braut tritt vor, ihr Schleier so leicht,
Der Blick des Bräutigams, von Liebe erhellt,
Ein Versprechen, das Himmel und Erde erreicht,
Im goldenen Band der Ewigkeit gesellt.
Die Blumen blühen in Farben voller Zier,
Die Luft erfüllt mit duftendem Hauch,
Der Altar erstrahlt im Kerzenvier,
Ein heiliger Bund im Zeitentrauch.
Der Kuss, ein Siegel der Verbundenheit,
Die Gäste versammelt im freudigen Kreis,
Der Tanz beginnt, die Nacht im Walzerschritt,
Ein Fest der Seelen, ein feierlicher Schweiß.
Die Sterne leuchten, Zeugen der Treue,
Die Liebe wächst, so stark wie nie,
Im Hochzeitsreigen, die Herzen neue,
Ein Bund für die Ewigkeit, frei und kühn.
So endet der Tag, das Versprechen gemacht,
Ein Traum beginnt, der niemals erwacht,
Im Hochzeit der Liebe, vereint, entfacht,
Ein ewiges Band, das Himmel und Erde bewacht.