Stil: Melancholisch
In der Dämmerung, wo der Himmel sich neigt,
Erzählt ein Flüstern, von längst vergangenem Glück,
Da tanzt die Seele, und fragt nicht, was sie schweigt,
Im zarten Traum von der Zeit, die nie zurück.
Ein Bach aus Licht, durchströmt die stille Nacht,
Wo Sternenstaub im schwarzen Samt verstreut,
Das Herz, ein Flügelpaar, zur Freiheit bedacht,
Im Einklang mit dem Wind, der leise freut.
Die Flammen flackern, erzählen von der Glut,
Die eins des Lebens Adern heiß durchzog,
Im Schatten tanzen Silhouetten voller Mut,
Verbinden sich, wo einst die Einsamkeit wog.
Oh Freund, sieh wie der Mond die Wogen küsst,
Wo Meeresrauschen süß im Takt sich wiegt,
Ein Versprechen, das die Seele nie vergisst,
Ein Lied, das tief im Innern lebt und siegt.
Die Farben schweben in der Luft wie zartes Blau,
Vermischen sich, ein wildes, wogendes Meer,
Die Seele zieht ein Kleid aus Morgentau,
Und schreitet leicht, als ob es niemals schwer.
Vergangen sind die Tage voller Not,
Wo Dunkelheit den Geist in Ketten nahm,
Jetzt blüht die Freiheit, gold’ne Himmelsbot’,
Ein Brautpaar, dessen Liebe blieb nicht lahm.
Nun ist sie hier, die Hochzeit voller Glanz,
Ein Reigen aus Gedanken, weit und tief,
Verbundenheit im Wechselspiel, in Tanz,
Wo jedes Wort ein neues Kapitel schrieb.
So tanzen sie, die Seelen, Hand in Hand,
Im Takt der Zeit, die ihre Flügel hebt,
Ein Band aus Licht, das Liebe neu erfand,
Wo keine Furcht, nur Hoffnung ewig lebt.
Oh du, der lauscht, im Herzen sei gewiss,
Die Hochzeit der Seele, im ewigen Kuss,
Ein Feuerwerk aus Licht, aus Schmerz und Glück,
Ein unendliches Streben nach dem süßen Schluss.