Stil: Nachdenklich
In der Ferne ragen Gipfel hoch,
Umhüllt von Nebel, sanft und weich.
Ein Flüstern zieht durch steiles Land,
Ein Ruf der Hoffnung, leis und reich.
Die Sonne küsst den Fels, so klar,
Wo Adler kreisen, frei im Wind.
Ein Lichtstrahl bricht die Dunkelheit,
Wie ein Versprechen, das beginnt.
Wo Pfade sich durch Wälder schlängeln,
Im Schatten uralter Bäume ruh’n,
Da wächst die Hoffnung wie ein Samen,
Den kalte Winde nicht verglüh’n.
Ein kleines Bächlein, silbern glitzernd,
Singt leise Lieder durch das Tal.
Es trägt die Hoffnung auf den Wellen,
Zu Herzen, die es hören kann.
Ein Wanderer steigt aufwärts, strebend,
Trägt in der Brust ein stilles Sehnen.
Durch raues Geröll und stille Flur,
Findet er Hoffnung im Gedränge.
Die Gipfel wiegen schwer die Träume,
Doch stark und fest ist ihr Bestand.
In ihrer Ruhe liegt die Stärke,
Die Hoffnung malt mit sicherer Hand.
Wolken ziehen, schwebend, wandern,
Beschreiben Kreise ohne End.
Doch immer wieder bricht die Klarheit,
Die Sonne, die das Licht verspend’t.
Oh Berge, groß und unbezwingbar,
Ihr seid der Ort, wo Hoffnung wohnt.
In euren Tälern, still und friedlich,
Wird jede Sorge bald belohnt.
Ein Herz voll Mut erhebt sich leise,
Schaut auf zu euch, den Höhen der Welt.
Und Hoffnung blüht, wie Blumen blühen,
Im Schatten, den ihr schützend haltet.
So lebt die Hoffnung in den Bergen,
In jedem Stein, in jedem Blatt.
Mit jedem Schritt und jedem Atem,
Erwacht die Zukunft, mild und satt.