Stil: Episch
In des Morgens goldenem Licht,
Erwacht die Welt, von Nacht befreit.
Ein leiser Hauch der Zuversicht,
Wenn Dunkelheit der Helligkeit weicht.
Die Knospen sprießen, Farben blühen,
Ein Tanz der Winde durch das Land.
Die Herzen, wild und frei, verglühen,
Als Hoffnung in der Freude fand.
Ein Lächeln, das den Schmerz bezwingt,
Ein Blick, der neue Wege weist.
Ein Lied, das weit und tief erklingt,
Wo das Vergangene in Träumen kreist.
In Kinderlachen, rein und klar,
In Augen, die von Zukunft sprechen,
Erblüht die Hoffnung, wunderbar,
Ein Streben, das die Furcht zerbrechen.
Die Seele taumelt, losgelöst,
Im Sturm der Freude, voller Macht.
Ein Funken Wahrheit, tief getröst‘,
Die Hoffnung, die zum Leben lacht.
So wogt die Freude, stark und weit,
Ein Puls der Welt, ein warmes Band.
Die Hoffnung trägt im Lebenskleid,
Ein Morgenrot, das niemals schwand.