Stil: Düster
**I. Erwachen**
Im stillen Dunkel, wo die Nacht sich neigt,
Ein Funken tanzt, den ersten Atem zieht,
Aus Schatten heraus, ins Licht geneigt,
Die Hoffnung leise ihren Weg beschreitet.
**II. Wachsen**
Wie Morgentau im ersten Sonnenstrahl,
Erwächst die Frucht aus Wurzeln tief im Grund,
Ein Herzschlag neu, getragen durch den Schall,
Der Erde Lied, von Leben zart und bunt.
**III. Erblühen**
In Mutterflügeln ruht die Zukunftssehnsucht,
Mit sanften Händen formt das Leben sich,
Ein Drängen, ein Streben, der Zeiten Fügung
Gebiert den Traum, der Hoffnung Königsgedicht.
**IV. Vollendung**
Der erste Schrei, so stark, so klar, so rein,
Durchbricht der Schicksals stumme Harmonie,
Und in der Weite hallt der Hoffnung Schein,
Ein neues Licht, das alte Pfade zieht.
**V. Kontinuum**
In jeder Geburt, ein neues Universum,
Ein Samen Hoffnung in des Lebens Schoß,
Die Liebe wächst in stetem Rhythmus,
Das Sein erblüht, im Ew’gen grenzenlos.