Stil: Tiefgruendig
In der Ferne flüstert der Wind,
Ein Ruf, der durch die Seelen zieht.
Die Nacht, so still, die Stunden blind,
Das Herz, das sich nach Morgen biegt.
Die Sehnsucht, zart wie Mondeslicht,
Streckt ihre Arme weit hinaus.
Ein Traum, der seine Ketten bricht,
Das Dunkel weicht, das Herz wird Laus.
Ein Stern, der hoch am Himmel wacht,
Wird zum Vertrauten dieser Zeit.
In seiner Glut, der Hoffnung Pracht,
Die Seele tanzt in Ewigkeit.
Die Schritte sehnend, schwer und mild,
Ein Flüstern, unterm Dämmerlicht.
Der Odem der Erwartung wild,
Ertrinkt nicht in des Zweifels Gewicht.
Ein neues Morgen, klar und rein,
Umhüllt die Welt mit stiller Ruh.
Die Sehnsucht lässt den Glauben sein,
Die Hoffnung blüht in ihrer Glut.
So wandert durch die Nacht das Herz,
Im Einklang mit des Windes Klang.
Die Sehnsucht trägt den Hoffnungsschmerz,
Ein strahlendes, ein helles Bang.