Stil: Kraftvoll
In der Morgenröte sanftem Kuss,
Erwacht die Welt im gold’nen Glanz,
Flatternd wie ein Schmetterlingsgenuss,
Erneuert sich der Lebenstanz.
O Luft, du wiegst in zarten Armen,
Den Duft der Wälder, frisch und grün,
Ein Hauch von Freiheit, voller Charme,
In deinem Schweben will ich glühn.
Der Fluss, er singt sein altes Lied,
Ein Echo tief aus Felsenklang,
Er lädt zum Träumen, niemals müd‘,
Ein Strom, der Sehnsucht in sich bang.
Die Sterne, funkelnd wie Kristalle,
Erzählen von der Weiten Pracht,
Sie flüstern leis in dunkler Halle,
Ein Märchen aus der stillen Nacht.
O Erde, du, in Farben prangend,
Ein Wunderwerk aus Zeit gewebt,
In deinem Schoß, da ruht, verlangend,
Der Atem, der das Leben lebt.
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