Hymne an die Erde – Ruhig

Stil: Ruhig

In Morgenröte bricht der Tag sich Bahn,
Ein goldner Glanz zieht durch die Lüfte weit.
Die Welt erwacht, mit einem stillen Plan,
Zu feiern all ihr Sein in bunter Kleid‘.

O Erde, du, mit Wundern tief durchzogen,
In deinen Tälern ruht des Lebens Lied.
Die Flüsse rausch’n, vom Wind sanft umwogen,
Und jedes Blatt zum frohen Tanz sich wiegt.

Des Meeres Wogen flüstern alte Weisen,
Von fernen Zeiten, die noch immer blüh’n.
Der Berge Gipfel, hoch wie stiller Kreisen,
Erzählen von der Kraft, in ihnen glüh’n.

Die Menschen sammeln sich in sanften Reigen,
Im Augenblick der Freuden sie vereint.
In ihren Herzen kann das Licht sich zeigen,
Das über Dunkelheit des Lebens scheint.

So preisen wir, in ehrfurchtsvollem Schweigen,
Die Schönheit, die uns täglich neu beseelt.
Und Hände reichend soll ein neuer Reigen
Verbinden, was in dieser Welt noch zählt.

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