Stil: Klassisch
In sanfter Dämmerung erwacht das Licht,
Ein Teppich aus Tau, der die Erde umhüllt.
Die Morgenluft, frisch und klar, ein Gedicht,
Von Vögeln gesungen, die Stille enthüllt.
Die Bäume, Giganten im stillen Tanz,
Ihr rauschendes Blätterdach spielt im Wind.
Ein Flüstern, ein Knistern, ein grüner Glanz,
Der uns in die Reiche der Träume entrinnt.
Die Flüsse, die sich durch Täler schlängeln,
Ihr silbernes Band, das Geschichten spinnt.
Der Stein, der mit der Zeit beginnt zu kränkeln,
Doch in seinem Innern das Leben gewinnt.
Die Berge, erhaben und stark, im Blick,
Ein Wächter der Ewigkeit, fest und stolz.
Der Gipfel, das Streben nach Freiheit, Glück,
Erklimmt die Seele, die im Nebel rollt.
Das Meer, endlos und tief wie ein Gedanke,
Ein Spiegel der Himmel, die Wolken zieh’n.
In seinem Rhythmus, das Leben, das schwanke,
Ein Puls, der uns lehrt zu vertrauen, verglüh’n.
Natur, die Künstlerin, die Bühne der Zeit,
Ein Werk ohne Rahmen, von Ewigkeit gemalt.
In ihrem Schöpfungstanz finden wir Geleit,
Ein stetes Erinnern an das, was uns strahlt.