Im Aufbruch des Lebens – Bildhaft

Stil: Bildhaft

In Morgennebel webt die Zeit ein Band,
das leise zieht zu unbekanntem Land.
Der alte Pfad verliert sich im Vergangenen,
doch jeder Schritt ins Neue wiegt das Bangen.

Wie Blätter sanft im Wind zur Erde sinken,
so flüstern Träume, wenn sie leis erblinken.
Ein Neubeginn, ein zartes Lied entfacht,
das Herz nun voller Sehnsucht aufgewacht.

Die Sterne flüstern ihre alten Weisen,
von Wellenklängen und vom sanften Kreisen.
Ein Himmel voller Lichter, weit und klar,
eröffnet Wege, die noch niemand war.

In Gärten blüht die Zukunft in Farbenpracht,
der Tag erwacht, das Dunkel ist entfacht.
Blumen, die noch nie ein Auge sah,
entfalten sich in Regenbogen da.

Die Sonne küsst den Horizont, so sacht,
zieht Schattenbilder aus der langen Nacht.
Ein Tamburin der Hoffnung zart erklingt,
das Neue Lied der Seele leis’ beginnt.

Aus Nebel steigen Türme, weit und fremd,
die Seele, die die eigenen Flügel kennt.
Fliegt über Täler aus Erinnerungen,
in denen Sterne neue Lieder sungen.

Und wenn der Abend seine Schleier webt,
ein Herz in sich die neue Freiheit hebt.
Der Mond, der über stillen Straßen wacht,
flüstert von der Schönheit dieser Nacht.

Ein Tropfen Regen, der das Land berührt,
zeigt, wie das Alte in das Neue führt.
Ein Fluss, der unaufhaltsam weiterzieht,
die Zeit, die stets Vergangenes umgibt.

So lass uns leuchten in der Dunkelheit,
im Glanz des Neuen findet sich die Zeit.
Ein sanfter Wind trägt uns durch Raum und Leben,
wir sind die Dichter, die das Neue weben.

In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns durch

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