Stil: Kraftvoll
Im sanften Schein des ersten Lichts,
beginnt ein neuer Lebensweg.
Der Horizont, in Farben dicht,
verspricht das, was die Seele trägt.
Die Flügel ausgeruht, bereit,
die Lüfte voller neuer Träume,
verweht die Angst, die Dunkelheit,
die oft im Schatten alter Bäume.
Ein Flüstern in der Morgenluft,
Verheißung von unnahen Welten.
Gefäße füllt mit Hoffnung Duft,
kann Mut die schweren Wellen fällen.
Ein Ozean aus Möglichkeiten,
die Wellen singen ihr Gedicht.
Ein Neubeginn, die Zeiten gleiten,
wenn sich das Herz der Zukunft bricht.
Im Spiegel blühender Gärten,
wo Blüten still ihr Lied verkünden,
steht die Zeit, wir nun erwarten,
was sich auf neuen Pfaden finden.
Die Brücke, gold’n im Abendlicht,
geführt von ungewissen Händen,
verwandelt sich zu einem Licht,
das uns begleitet bis ans Ende.
Ein Abschied, der uns neu belebt,
kein Trauern um vergang’ne Tage.
Der Wind, der neue Segel hebt,
erweckt die Kraft, die uns nun trage.
Wie der Phönix aus der Asche,
steigt das Leben, froh und frei.
In neuem Kleid, in altem Wasche,
singt es von der Unendlichkeit.
So endet nicht, was neu beginnt,
in einem steten Herzschlag Takt.
Ein Jahresring, den Leben spinnt,
wird Zukunft aus Vergangenheit gepackt.
Die Pfade, die noch unbegangen,
erstrahlen in verwunschnem Glanz.
Ein neuer Abschnitt, unbefangen,
verleiht dem Leben neuen Tanz.