Im Bann des Chaos‘ Geheimnis – Düster

Stil: Düster

In der Dunkelheit verborgen,
Wo Schatten ihre Stimmen tragen,
Liegt ein Geheimnis tief geborgen,
Das Chaos, das wir kaum erfragen.

Flüstern von des Windes Wogen,
Ein Tanz der Sterne, wild und frei,
Im Wirbel uns’rer Herzen, Bogen
Geht das Chaos, das nie verzeiht.

Schillernd wie die Nacht zu Tage,
Der Formen, Farben, Klang vereint,
Ein Rätsel, das uns stets beklage:
Das Chaos, das uns nie erscheint.

In Wirren und im stillen Schweigen,
Fühlt man des Chaos‘ sanftes Spiel,
Es zieht uns fort, lässt Herzen neigen,
Und ahnen seines Schweigens Ziel.

Wohin führt seine leise Reise?
Im Kreise tanzt der wilde Sinn,
Wie eine Flamme, stets zum Kreise,
Im Chaos finden wir Gewinn.

Und doch, wer wagt es, dies zu fassen?
Das Chaos, das uns stets entflieht,
Führt uns auf Pfade, die bekrassen,
Von denen niemand mehr entzieht.

So steh‘ im Schatten dieser Welle,
Wo Geheimnis seine Heimat fand,
Im Chaos’ stiller, weiter Stelle,
Umarmt uns dessen sanfte Hand.

Licht und Dunkel, eins verbunden,
Ein Nebel, den die Wahrheit klärt,
Im Chaos‘ Reich, allein gefunden,
Wird jegliche Vernunft verehrt.

Lasst uns träumen von dem Wissen,
Das Chaos in sein Herz gebannt,
Denn dort, wo alle Wege fließen,
Ruh’t das Geheimnis unerkannt.

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