Im Ewigen Flüstern der Erde – Hoffnungsvoll

Stil: Hoffnungsvoll

Im stillen Schoß der alten Wälder,
Wo Schatten sich mit Licht verweben,
Erwacht die Erde, trägt Geschichten,
Die im Wind und Fluss sich heben.

Ein Morgen, jung an einem See,
Wo Nebel sanft die Wasser küssen,
Und Vögel singen, frei und froh,
Ein Lied, das niemals enden müssen.

Die Sonne malt mit gold’nen Strahlen
Ein Meisterwerk aus Licht und Zeit,
Auf grünen Wiesen, tausend Farben,
Ein Tanz des Lebens, weit und breit.

Das Gras, das sich im Wind voll Liebe
Wiegt, als wollt’ es dir erzählen
Von Tagen, als die Welt noch jung,
Und unsre Seelen frei und heilen.

Hör zu, wie Ströme flüstern leise,
Ein Märchen aus der Tiefe klar,
Von Bergen, deren weite Gipfel
Die Himmel zärtlich halten, gar.

Die Blumen blüh’n in bunten Scharen,
Ein Chor der Schönheit ohne Schranken,
Ihr Duft erfüllt des Herzens Kammern,
Mit einem Zauber, frei von Wanken.

Und in der Nacht, der stille Tanz
Der Sterne, die am Himmel blinken,
Begleitet von des Mondes Glanz,
Das Licht, in dem die Träume sinken.

So reich, das Herz der wilden Wesen,
Von Wäldern, Meeren, Wüstensand,
Ein Buch aus uralten Gedichten,
Geborgen in des Schöpfers Hand.

Die Erde spricht mit sanften Stimmen
Von Zeiten, die uns neu erklingen.
In ihrem Schoß, dem warmen Heim,
Lässt sie uns träumen, hoffen, singen.

Im Herzen dieser reichen Pracht,
Ein ew’ges Flüstern, tief und klar,
Das uns verbindet, uns erweckt,
Ein Lied, lebendig, wunderbar.

Oh, Natur, mit aller Tiefe,
Du bist der Atem unsrer Welt,
Ein Band von Liebe, das uns hält,
Im Frieden und im Sturmgetriebe.

Und so erhebt sich hier mein Wort,
Ein Dank an dich, du schöne Macht,
Du, die die Seele still berührt,
Mit deinem Zauber, stark und sacht.

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